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Kursnummer: 1103

Info: Diese Ausstellung erzählt 100 Jahre deutsche Geschichte vor dem Hintergrund verschiedener Gefühle. Dabei wird die Zeitspanne von 1919 bis heute in den Blick genommen: ein Jahrhundert, das in Deutschland mit der ersten parlamentarischen Demokratie beginnt. In einer Zeit, als Europa nach dem Ersten Weltkrieg am Boden liegt - und sich dennoch Hoffnung regt auf eine bessere, friedlichere Zukunft. Diese Hoffnung wird aber immer wieder enttäuscht. Und auch heute, 100 Jahre später, löst Europa höchst unterschiedliche Gefühle aus. Symptomatisch dafür ist der Brexit. Ziel der Ausstellung sei es, den Blick zu weiten "und über die Emotionen persönlich zu berühren und Geschichte neu betrachten zu können".

Von A wie Angst und bis Z wie Zuneigung - lässt die Ausstellung unter 20 Gefühlstiteln deutsche und internationale Geschichte Revue passieren.
Jede einzelne Emotion ist mit Bildern illustriert, durch kurze, einordnende Texte sowie Video- und Audiodateien ergänzt, die man mit dem Smartphone scannen kann. Durch die digitalen Zugänge sei die Schau besonders für junge Leute attraktiv. In der Schule empfänden junge Menschen Geschichte oft als "dröge", so die Kuratorinnen. Insofern sind besonders Schulen, Politik- und Geschichtskurse eingeladen, die Ausstellung im Alten Amtsgericht didaktisch für den jeweiligen Unterricht zu verwerten. Die Ausstellung ist zu den Öffnungszeiten des Alten Amtsgerichts jederzeit zugänglich.

Ermöglicht wurde sie von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Kuratorinnen sind Ute Frevert, Historikerin und Direktorin am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, und ihre Tochter Bettina, ebenfalls Historikerin.

Gebühr: gebührenfrei

Datum Zeit Straße Ort
Fr. 06.09.2019 10:00 - 13:00 Uhr   sonstige Räume



 

Veranstaltungskalender

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Dezember 2019



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