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Kursnummer: 1203

Info: In den 60er Jahren knisterte es im Gebälk der BRD. Die NPD setzte zum Sprung in den Bundestag an, während linke studentische Kreise die Demokratie unter Faschismusvorbehalt betrachteten. Anlässlich des Schah-Besuches im Sommer 1967 in Berlin kam es zu blutigen Zusammenstößen zwischen Studierenden der Freien Universität Berlin, der Polizei und den Anhängern des Schahs. 1968 wurde Rudi Dutschke, einer der Köpfe der Studentenbewegung, erschossen. Die politische "Revolution" wurde begleitet von sich verändernden Lebensformen der Studenten: Männer ließen die Haare wachsen und die "sexuelle Revolution" nahm ihren Lauf (Kampf gegen § 175 und § 218). Mit dem Slogan "Mehr Demokratie wagen!" setzte SPD-Kanzlerkandidat Willy Brandt in Folge auf die linke Aufbruchsstimmung, während die "RAF" mit ihren Gewalttaten den "Deutschen Herbst" einleitete. Der Aufstand der Studierenden und die Reflexionen der Intellektuellen brachten die Emanzipations- und Friedensbewegungen der 1970er und 1980er Jahre auf den Weg. Seit den 1990er Jahren formiert sich eine "Neue Rechte", die mit einer "konservativen Revolution" (vgl. Trump in den USA) die Ideen der "68er" zurückdrängen will.

Gebühr: gebührenfrei

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 26.09.2018 19:00 - 21:15 Uhr Bahnhofstraße 8 Altes Amtsgericht, Seminarraum 1



 

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August 2018


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